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Degustation – CUPPING


Ein Cupping umfasst mehrere Stufen der Qualitätsbeurteilung. Anhand des Rohkaffees wird die Bohnenqualität überprüft – wie wurde er verarbeitet und enthält die Probe Fehler. Die geröstete Bohne lässt die Rösttiefe erkennen, denn erst durch diese Veredelung bilden sich die Aromen, die der erfahrene Cupper im Mahlgut wahrnimmt – die erste sensorische Probe. Die im heißen Wasser gelösten Aromen werden besonders intensiv beim „BREAK” wahrgenommen. Dabei wird mit einem Löffel die aufgeschwemmte Mahlgutschicht durchstoßen und die Wärme trägt die flüchtigen Aromen im Kaffeeduft nach oben. Nach dem Entfernen des Mahlgutes ist der Kaffee bereit zum Verkosten, beurteilt werden Würze, Säure, Aroma und Körper.

In der Rohkaffeeprozesskette ist Qualitätskontrolle sehr wichtig. Daher wird auf den Plantagen der Rohkaffee in einem Probenröster veredelt, aufgegossen und in Handelsklassen eingeteilt. Diese sensorische Verkostung des Kaffees wird als Cupping bezeichnet.


1 | „DRY”

Eine erste Geruchsprobe gibt Aufschluss über die Frische des Rohkaffees.


2 | „CRUST”

Das grobe Mahlgut wird mit heißem Wasser aufgegossen und muss ziehen.
Dabei gibt der Kaffee seine Aromen an das Wasser ab.


3 | „BREAK”

Nachdem der Kaffee gezogen hat, wird der aufgeschwemmte Kaffeesatz abgeschöpft.


4 | „TASTE”

Durch lautstarkes Schlürfen wird der gesamte Mundraum mit Kaffee benetzt. So nimmt der Verkoster das Aroma detailliert wahr.