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Porzellanfabrik Walküre

Tradition aus „Weißem Gold”

Über 115 Jahre Porzellanfabrik Walküre – ein Jahrhundert im Zeichen der Innovation und Tradition

Mit der Gründung einer Porzellanmalerei legte Siegmund Paul Meyer 1896 den Grundstein für diese Tradition. Mit Pioniergeist und durch innovativen, unternehmerischen Mut entwickelte sich die Porzellanfabrik „Walküre“ in den kommenden Jahrzehnten. Sie ist heute ein fester Begriff in der Porzellanbranche sowie für Kompetenz in Sachen Porzellan.

Die Jahre 1899 bis 1910

1899 begann die Erfolgsgeschichte der Porzellanfabrik „Walküre”:
Das schnelle, geschäftliche Wachstum der Porzellanmalerei und sein Streben nach Unabhängigkeit von Weißgeschirrlieferanten führten zu einem weiteren unternehmerischen Schritt. 1899 entstand 
die Porzellanfabrik Siegmund Paul Meyer. 

Die Meyerschen Spezialprodukte sind gefragt. Das feuerfeste Koch- und Backgeschirr „Walküre” ist eine begehrte Spezialität. Zu 75 Prozent werden die Waren weltweit exportiert. 

Und noch eins macht die Porzellanfabrik einzigartig: Siegmund Paul Meyer ist ein sozial engagierter Arbeitgeber. Arbeiterwohnungen werden errichtet, bereits 1910 bezahlter Urlaub gewährt und Absauganlagen reduzieren die Gesundheitsgefährdungen an den Arbeitsplätzen.

Die Jahre 1910 bis 1945

Engpässe hat Meyer mit seiner Porzellanfabrik im Ersten Weltkrieg zu bestehen. Es ist kaum Personal zu finden und die Rohstoffversorgung wird knapp. 

Doch die „Goldenen Zwanziger” heizen die Nachfrage wieder an. Die Porzellanfabrik etabliert sich und trägt den heute noch gültigen Namen „Erste Bayreuther Porzellanfabrik Walküre Siegmund Paul Meyer GmbH”. 

Die Weltwirtschaftskrise bricht herein. Und der Gründer kann sich auf seinen Sohn Rudolf Meyer verlassen. Er tritt in die Firma ein.

Die Jahre 1946 bis 1999

Mitte der 50er Jahre beginnt die Zeit der Technisierung und Automatisierung. Die Rundöfen werden durch zwei kontinuierlich arbeitende Tunnelöfen ersetzt. Die Fertigung läuft auf Hochtouren. 

Nicht nur neueste Technik hält Einzug, sondern auch eine Spezialisierung folgt. „Porzellan für die Gastronomie” heißt der Schwerpunkt der Produktpalette. Eine Reaktion auf die Bedürfnisse der sich 
entwickelnden Freizeitgesellschaft. 

1966 übernimmt Junior Rudolf Meyer neben seinem Vater die Unternehmensleitung. Im Jahr 1999 konnte die Porzellanfabrik Walküre auf 100 Jahre Firmengeschichte zurückblicken.

Die Jahre 2000 bis heute

Dank überlegter Unternehmensführung und der von Anfang an bestehenden Innovationskraft entwickelt sich die Porzellanfabrik Walküre kontinuierlich weiter. Getragen von außergewöhnlichem unternehmerischen Mut, mit dem nötigen Sinn für Qualität und Design setzte sie sich all die Jahrzehnte hinweg durch, differenzierte sich von der Masse und hat Bestand im Markt. Allein die vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen, welche die Porzellanfabrik Walküre in den letzten Jahrzehnten erhielt zeugen Beispiel davon. 

Mittlerweile führen Siegmund Meyer und Dr. Wolfgang Meyer den Familienbetrieb in 4. Generation. Die Tradition hat also weiter Zukunft. Mit der nötigen Portion Unternehmergeist, Mut und zielgerichteten Investitionszielen für die Zukunft wird das Heute auch in den nächsten hundert Jahren Bestand haben. 

Die Firmenphilosophie ist klar: konsequenter Einsatz neuester Technologie, 1A-Markenqualität, Spezialist für hochwertige Profigeschirre, ein schnelles Reagieren auf sich ständig wandelnde Kundenwünsche und nicht zuletzt ein zeitgemäßes Design. Fünf Komponenten, die den wirtschaftlichen Erfolg in der Porzellanindustrie sichern.